Speed Ski Austria News

Zu den Beiträgen

Schrottshammer schlägt in Andorra mit erstem Saisonsieg zurück

Beim zweiten Weltcuprennen in Andorra sicherte sich der österreichische Routinier Klaus Schrottshammer in eindrucksvoller Manier den Sieg vor den beiden Italienern Simone und Ivan Origone. Manuel Kramer liegt vor dem morgigen letzten Saisonrennen im Gesamtweltcup mit 40 Zählern Rückstand weiterhin auf Rang zwei.

Beim zweiten von drei Rennen im Rahmen des Weltcupfinales in Grandvalira (Andorra) konnte das ÖSV Speedski-Team wie am Vortag angekündigt zurückschlagen. Bei abermals äußerst warmen Temperaturen von rund 10 Grad präsentierte sich das österreichische Trio mannschaftlich extrem stark, alle drei Athleten schafften den Sprung unter die Top-Ten.

Simone Origone (ITA), Klaus Schrottshammer, Ivan Origone (ITA) und Philippe May (SUI)

Eindrucksvolle Vorstellung von Schrottshammer
Bereits im Halbfinallauf konnte Klaus Schrottshammer mit der besten Zeit des gesamten Feldes aufzeigen. Im Finallauf setzte der 37-jährige Bad Mitterndorfer aber nochmals einen drauf und distanzierte seine Konkurrenten mit 193,03 Stundenkilometern mit Respektabstand auf die Plätze. Er gewann mit über einem Stundenkilometer Vorsprung auf die beiden Italiener Simone (191,82) und Ivan (191,75) Origone.
Die beiden Führenden im Gesamtweltcup, der Franzose Bastien Montes (191,38) und der Flachauer Manuel Kramer (190,47) landeten heute auf den Plätzen fünf und sechs.
Eine tolle und beeindruckende Leistung zeigte auch Österreichs Nachwuchshoffnung Daniel Raab. Der 20-Jährige aus Randegg schaffte mit 187,93 km/h als Neunter den Sprung unter die Top-Ten!

Klaus Schrottshammer auf Siegeskurs

Hart für diesen Sieg gekämpft

„Heute war ein echt toller Tag für mich – ich war beide Male der Schnellste und habe somit wohl alles richtiggemacht. Ich habe die gesamte Saison hart gekämpft und es hat nie wirklich viel gefehlt. Umso mehr freut es mich, dass es zum Saisonende hier in Andorra nun wieder geklappt hat ganz oben auf dem Podium zu stehen“, so ein überglücklicher Klaus Schrottshammer.

 

Entscheidung um den Gesamtweltcup beim allerletzten Rennen

Im Kampf um den Gesamtweltcup bleibt es ausgesprochen spannend. Vor dem abschließenden morgigen Bewerb führt Bastien Montes (FRA) die Wertung mit 40 Punkten Vorsprung auf Manuel Kramer sowie 50 Punkten auf Simone Origone (ITA) an. Auch Ivan Orgione (ITA) und Klaus Schrottshammer liegen als ex equo Vierte nur 75 Punkte zurück.
„Ich tue mir auf dieser Strecke extrem schwer, denn ich kann hier meine Fähigkeiten nicht wirklich ausspielen. Ich bin dennoch auf einem guten Weg und es ist noch nichts vorbei. Der Kampf um die Kugel ist durch das heutige Ergebnis noch spannender geworden und ich werde alles daran setzen um morgen einen tollen Saisonabschluss zu feiern“, gibt sich Manuel Kramer zuversichtlich für das große Finale.

Von den Teamkollegen lernen

„Für mich hat es heute echt perfekt gepasst – gemeinsam mit meinen beiden erfahrenen Teamkollegen konnte ich toll an meinem Setup feilen. Ich freue mich ausgesprochen über meine Top- Platzierung und bin somit schon sehr gespannt auf das letzte Saisonrennen morgen“, freut sich Daniel Raab über seine Leistung.

Daniel Raab fährt zum 1. Top 10 Ergebnis im Weltcup

Österreichs Fahrer rasten in Andorra knapp am Podium vorbei Gesamtweltcup bleibt äußerst spannend

Beim Weltcupfinale in Grandvalira landeten Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer auf den Rängen vier und fünf. Das ÖSV Speedski Team geht aber sehr zuversichtlich in die letzten beiden Rennen dieser Saison am Samstag und Sonntag.

Von Freitag bis Sonntag geht in Grandvalira – Andorra das Weltcupfinale der Speedskifahrer mit drei Rennen über die Bühne. Nach ein wenig Neuschnee folgten nun äußerst warme Temperaturen von bis zu rund 10 Grad, wodurch sich die äußeren Bedingungen alles andere als einfach präsentieren.

Bastien Montes (FRA), Philippe May (SUI), Simone Origone (ITA), Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer

 

Österreicher in Lauerposition

Mit Philippe May aus der Schweiz gab es beim ersten von drei Weltcuprennen einen Überraschungssieger. Er verwies mit 199,56 Stundenkilometern den Franzosen Bastien Montes (198,71) sowie den Italiener Simone Origone (198,44) auf die Plätze. Gleich hinter dem Podium folgten aber schon zwei Österreicher. Klaus Schrottshammer (198,12) aus Bad Mitterndorf und Manuel Kramer (196,49) aus der Flachau erreichten die Plätze vier und fünf. Mit einer sehr beherzten und guten Fahrt schaffte auch der dritte Österreicher Daniel Raab (192,34) aus Randegg den Sprung unter die Top-15. Damit ist das ÖSV Speedski Team in Lauerstellung für die ausstehenden zwei Rennen in Andorra.

Klaus Schrottshammer

 

„Richtige Schrauben drehen“ und zurück aufs Podium

„Es waren heute zwei sehr solide Fahrten aber ich weiß, dass es noch nicht perfekt war. Ich habe noch ein paar Reserven und weiß woran ich für die nächsten beiden Tage noch arbeiten muss“, ist Klaus Schrottshammer zufrieden mit dem heutigen Rennen.
„Ich habe mich jetzt von Lauf zu Lauf gesteigert, aber ich habe mit dem Setup noch so meine Schwierigkeiten. Die Strecke in Andorra ist etwas leichter und flacher und damit komme ich noch nicht so zurecht. Ich arbeite aber konsequent daran, das richtige Setup zu finden und blicke auch sehr zuversichtlich auf die letzten beiden Rennen dieser Saison“, gibt sich Manuel Kramer sehr optimistisch.

Manuel Kramer

Heißer Kampf um die Kugel

Der Kampf um die Kristallkugel für den Gesamtweltcup im Speedski bleibt somit äußerst spannend. Vor den letzten beiden Rennen führt Bastien Montes die Wertung mit 35 Punkten Vorsprung auf Manuel Kramer an. Auf den Plätzen drei und vier liegen die beiden Italiener Simone und Ivan Origone mit 85 und 90 Zählern Rückstand. Klaus Schrottshammer ist auf Rang fünf klassiert (-130).

 

Daniel Raab

Manuel Kramer egalisierte persönlichen Rekord von 246,914 km/h

Bei den Speed Masters im französischen Vars kämpften die Speedskifahrer auch heuer um einen neuen Weltrekord. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer belegten die Ränge 5 und 6.

Beim diesjährigen Speed Masters auf der schnellsten Speedski-Strecke der Welt in Vars (Frankreich) versuchten die besten Athleten wieder den im Vorjahr von Ivan Origone aufgestellten Weltrekord von 254,958 Stundenkilometern zu knacken. Nach den ersten Trainingsfahrten sah es noch aus, als würden die Bedingungen eine neue Bestmarke zulassen. Dies änderte sich aber leider bis zum heutigen Tag. „Vor zwei Tagen war die Strecke noch extrem schnell und wir waren guter Hoffnung. Aufgrund der geänderten Bedingungen war heute aber keine Chance auf einen neuen Weltrekord“, so Teamkapitän Christoph Prüller.


Kramer stellte eigenen Rekord ein
Der Flachauer Manuel Kramer erreichte eine Top-Geschwindigkeit von 246,914 km/h, was exakt den gleichen Speed (auf die Tausendstel genau) wie vergangenes Jahr bedeutete. Damit egalisierte er seinen persönlichen Rekord. „Es war ein sehr solider Lauf, doch mir fehlt einfach noch etwas Routine, da es erst mein insgesamt vierter Lauf über 240 km/h war. Außerdem spielte auch im Kopf eine gewisse Unsicherheit nach dem gestrigen Sturz von Simon Billy mit 220 km/h mit. Ich bin froh gesund zu sein und werde nächstes Jahr wieder voll angreifen“, so das Resümee des 28-jährigen Manuel Kramer. In der Gesamtwertung der Speed Masters, welche der Lokalmatador Bastien Montes mit 251,39 km/h aus Frankreich vor Christian Jansson (SWE – 248,10 km/h) für sich entschied, belegte er den fünften Platz.
„Jetzt heißt es nach dem umfangreichen Programm ein paar Tage abzuschalten, ehe es nächste Woche mit dem Weltcupfinale in Andorra weitergeht. Hier werde ich wieder voll angreifen und um die große Kristallkugel kämpfen“, blickt Kramer zuversichtlich auf das Saisonfinale.

Schrecksekunde bei Schrottshammer
Unmittelbar hinter Kramer belegte sein routinierter Teamkollege Klaus Schrottshammer den sechsten Rang. Der Bad Mitterndorfer erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 243,24 km/h. Im letzten Lauf hatte er aber noch eine ordentliche Portion Glück. „Ich habe in der Kompression einen kleinen Fehler gemacht und musste aufmachen. Eine heikle Situation bei einer Geschwindigkeit von rund 243 Stundenkilometern. Ich bin froh dass ich es ohne Sturz überstanden habe und gesund bin“, so Klaus Schrottshammer.

 

Weltcupfinale in Andorra

Nach ein paar Tagen Pause geht es für das ÖSV Speedski-Team weiter nach Andorra, wo heuer das Saisonfinale (6. bis 9. April 2017) ausgetragen wird. Hier werden noch drei Weltcuprennen
ausgetragen und mit Manuel Kramer kämpft ein Österreicher hier um die Kristallkugel des Weltcup-Gesamtsiegers.

ÖSV Speedski-Team schreibt WM-Geschichte Kramer und Schrottshammer holen gleich 2 Medaillen

Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer, Silber und Bronze
Foto Nisse Schmidt

Die Weltmeisterschaft im schwedischen Idre ist ein historisches Ereignis – erstmals eroberten mit Manuel Kramer (Silber) und Klaus Schrottshammer (Bronze) gleich zwei Österreicher eine WM- Medaille und alle vier Athleten schafften es unter die Top-15.

Spannender und dramatischer hätte die Entscheidung bei der Weltmeisterschaft der Speedskifahrer in Idre (Schweden) kaum sein können. Die Streckenbedingungen veränderten sich gegenüber den Tagen zuvor komplett, wodurch sich alle Athleten umstellen mussten. „Um den Bedingungen gerecht zu werden mussten wir das Setup ändern und auch die Fahrweise mussten die Athleten entsprechend anpassen“, so Teamkapitän Christoph Prüller über die Voraussetzungen für das WM- Rennen.

Österreicher legten vor

Im alles entscheidenden Finallauf konnten die Österreicher vorlegen, denn der Flachauer Manuel Kramer ging als Fünftletzter in die Entscheidung. Mit einem tollen Lauf knallte er eine tolle neue Bestzeit mit 176,66 Stundenkilometer hin. Gleich im Anschluss ging Teamkollege Klaus Schrottshammer (Bad Mitterndorf) ins Rennen und reihte sich mit nur 0,63 km/h Rückstand auf Rang zwei ein. Die Bestzeit von Kramer hielt bis zur Fahrt des Franzosen Bastien Montes, der sich am Ende mit 176,93 km/h und somit nur einen hauchdünnen Vorsprung von 0,27 km/h den Weltmeistertitel sicherte.
Somit durften sich Manuel Kramer als Zweiter und Klaus Schrottshammer als Dritter mit Silber und Bronze über gleich zwei Mal Edelmetall freuen. Die beiden Italiener Simone und Ivan Origone gingen als Vierter und Siebenter heuer leer aus.


Manuel Kramer AUT second
Foto Nisse Schmidt

 

Nachwuchs sorgte für tolles WM-Debüt

Aber nicht nur die beiden österreichischen Topathleten lieferten eine tolle Leistung ab, auch die beiden Nachwuchshoffnungen des ÖSV Speedski-Teams Simon Leitner (Linz Land) und Daniel Raab (Randegg) legten mehr als nur eine Talentprobe bei ihrer ersten WM in der Königsklasse „Speed 1“ ab. Der erst 19-jährige Simon Leitner schaffte ein perfektes Debüt und erreichte mit dem ausgezeichneten 9. Rang eine Top-Ten-Platzierung. Auch der 20-jährige Daniel Raab hatte mit Platz 15 in einem stark besetzten Feld von über 30 Fahrern im Finale allen Grund zum Jubeln.

Simon Leitner
Foto Nisse Schmidt

 


Daniel Raab
Foto Nisse Schmidt

Historischer Tag mit toller Teamleistung

„Für das ÖSV Speedski-Team ist es heute ein historischer Tag mit einer gewaltigen Teamleistung. Der Spirit in der gesamten Mannschaft ist einfach ein Traum und wenn wir uns am Ende des Tages dann über gleich zwei Medaillen sowie Top-Platzierungen unser jungen Fahrer freuen können, umso schöner“, so ein überwältigter Teamkapitän Christoph Prüller.

„Ich freue mich sehr, dass ich jetzt Vize-Weltmeister bin. Natürlich wollte ich Gold, aber es war ein extrem spannendes Rennen, sodass ich definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren habe. Ich vergönne es Bastien Montes wirklich von Herzen, da er ebenso wie ich verletzt war. Es ist eine wirklich coole Sache, da ich alles umgesetzt habe, was zu machen war. Außerdem freut es mich ganz besonders für das gesamte Team sowie Klaus“, so der glückliche Vize-Weltmeister Manuel Kramer.
Auch der Bronzemedaillen-Gewinner Klaus Schrottshammer ist überwältigt: „Ich bin extrem zufrieden, das Rennen war so eng und auf einem echt sehr hohen Niveau. Die Bronzemedaille glänzt für mich wie Gold, da ich in den letzten Wochen mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte und nicht meine Bestleistungen abrufen konnte. Der Teamspirit ist einfach ein Wahnsinn und somit blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft.“

DROP US A LINE!

Get in touch with us!