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Kramer krönt sich in Vars zum Vizeweltmeister

Das ÖSV Speed Ski Team jubelt bei den Weltmeisterschaften im französischen Vars über die Silbermedaille. Der Flachauer Manuel Kramer muss sich nur dem Lokalmatadoren Simon Billy geschlagen geben und sichert sich somit den Vizeweltmeistertitel.

Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Speed Ski Weltmeisterschaften 2021 am letzten Jänner- Wochenende 2022 in Frankreich nachgeholt. Ein kleines Teilnehmerfeld aus 14 Nationen war beim Rennen in Vars mit dabei. Die Organisatoren kämpften aufgrund des Schneemangels mit der Präparierung der Pisten. Da dadurch an einen Start von ganz oben nicht zu denken war, rückten Geschwindigkeiten von 230-250 Stundenkilometern in weite Ferne. Trotz sonnigen Wetters kam es durch den starken Wind immer wieder zu Verzögerungen und Unterbrechungen. Auch ungewohnt viele Stürze waren zu sehen.
Mit deutlicher Steigerung zu Silber

Beim Finallauf erzielten die Teilnehmer dann endlich auch Geschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern. Am Ende krönte sich der französische Lokalmatador Simon Billy mit 208,32 km/h souverän zum Weltmeister. Über den zweiten Platz und somit Silber sowie den Vizeweltmeistertitel jubelte der Flachauer Manuel Kramer. Der 33-jährige Österreicher konnte sich im entscheidenden Lauf nochmals deutlich steigern und erzielte eine Geschwindigkeit von 206,90 km/h. Damit verwies er den italienischen Seriensieger Simone Origone (206,36) auf Rang drei. Auf dem guten fünften Rang folgte mit dem Bad Mitterndorfer Routinier Klaus Schrottshammer (201,45) der zweite Österreicher.

WM 2022 Vars Manuel Kramer ©ÖSV

Freude über den Vizeweltmeistertitel

„Es freut mich total, dass ich mich jetzt Vizeweltmeister nennen darf. Ich bin überglücklich mit meiner Leistung und stolz, da ich nur vom Hausherren Simon Billy geschlagen wurde. Mit jedem Lauf bin ich besser in Fahrt gekommen und konnte mich speziell im letzten Lauf nochmals ordentlich steigern“, so der glückliche Silbermedaillengewinner Manuel Kramer. „Wenn das erste Rennen der Saison gleich ein WM-Rennen ist, dann ist das natürlich sehr speziell. Ich konnte eine ganz gute Leistung abrufen. Es freut mich sehr für Manuel, der ein richtig starkes Rennen abgeliefert hat. Das Wichtigste für uns ist, dass Österreich am Podium vertreten ist – und das haben wir geschafft“, so Routinier Klaus Schrottshammer.

WM 2022 Vars Klaus Schrottshammer ©ÖSV

Österreich gut vertreten

Christoph, Manuel, Klaus und Video Foto Mann Max Pruckner (@FRAEM) ©ÖSV

Auch ÖSV Referatsleiter Christoph Prüller zieht ein äußerst positives Resümee: „Wir sind natürlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da Manuel und Klaus sowohl Österreich als auch den ÖSV gut in Frankreich vertreten haben. Die Silbermedaille von Manuel fühlt sich fast wie ein Sieg an, da er den italienischen Altmeister Simone Origone im Finallauf schlagen konnte. Er hat mit Silber das absolute Maximum rausgeholt. Aufgrund der Windverhältnisse gab es in Summer nur wenige Läufe, um einen guten Rhythmus zu finden. Klaus braucht einfach mehr Fahrten, um sich auf die Strecke und die Bedingungen einzustellen. Die Leistung von ihm war aber dennoch sehr gut.“

WM 2022 Manuel Kramer, Christoph Prüller und Klaus Schrottshammer ©ÖSV

Speed Ski Saison startet und endet in Idre Fjäll Kramer mit drei Podestplätzen Dritter im Gesamtweltcup

Die Corona-Pandemie sorgt für die wohl kürzeste Speed Ski Saison der Geschichte. Nachdem der Auftakt im französischen Gavarnie-Gédre dem Wetter zum Opfer fiel, fanden die drei einzigen Rennen in diesem Jahr in Idre Fjäll (Schweden) statt. Der ÖSV-Läufer Manuel Kramer belegte mit einem zweiten sowie zwei dritten Plätzen Rang drei in der Gesamtweltcup-Wertung.

 

Covid-19 hat die Speed Ski Fahrer ganz besonders hart getroffen. Für eine an sich schon kleine Disziplin mit wenig Budget haben zahlreiche Absagen noch viel größere Auswirkungen. Von den fünf geplanten Weltcup-Stationen fielen in dieser Saison nicht weniger als drei dem Virus zum Opfer. Durch einen Lawinenabgang im französischen Gavarnie-Gédre ging zum Saisonauftakt im Jänner 2021 kein einziges Rennen über die Bühne. Somit blieb das schwedische Idre Fjäll als einziger Weltcuport in diesem Winter übrig. „Das ist natürlich extrem schade, da der viele Aufwand leider nicht belohnt wurde. Für unsere Sportart ist es ohnehin sehr schwer, da schmerzen die Absagen natürlich ganz besonders“, so ÖSV-Referatsleiter Christoph Prüller.

Manuel Kramer mit 176km/h auf Kurs zum 3. Platz

 

Im Training auf Tuchfühlung
Die Veranstalter der Weltcupbewerbe in Idre Fjäll sorgten am letzten Wochenende aber für eine gewohnt ausgezeichnete Organisation. So durften sich die Rennläufer über dreitolle Rennen mit fairen Bedingungen freuen. Der ÖSV war mit dem 32-jährigen Flachauer Manuel Kramer sowie dem 41-jährigen Klaus Schrottshammer aus Bad Mitterndorf vertreten. „Bei den Trainingsläufen waren unsere beiden Athleten auf Tuchfühlung mit den Besten. Manuel hat auch einen der Läufe angeführt und war immer bei der Spitze dabei. Wie schon des Öfteren konnten sie die tollen Leistungen aber in den Finalläufen nicht ganz runterbringen“, so Prüller.

Die Chocken Strecke in Idre Fjäll mit 112% Gefälle

Franzose schafft das Triple
Beim ersten Rennen war der Franzose Simon Billy mit 171,47 Stundenkilometern eine Klasse für sich, doch unmittelbar dahinter belegte Manuel Kramer (169,34 km/h) in souveräner Art und Weise Platz zwei, noch klar vor dem italienischen Seriensieger Simone Origone. Routinier Klaus Schrottshammer musste sich nach einem schweren Fehler mit Rang 16 begnügen. Am zweiten Tag ging es dann ordentlich eng her um den Tagessieg, doch am Ende hatte wieder Simon Billy die Nase vorn. Mit 173,22 Stundenkilometern verwies er Simone Origone (172,77) sowie Manuel Kramer (172,55) ganz knapp auf die Plätze. Schrottshammer wurde Neunter. Der durch die beiden Siege vor Selbstvertrauen strotzende Franzose drückte dann auch dem abschließenden dritten Bewerb den Stempel auf. Mit 178,69 km/h feierte er in souveräner Manier den dritten Sieg im dritten Rennen. Um den zweiten Platz entwickelte sich erneut ein harter Kampf zwischen Origone und Kramer. Erneut mit dem besseren Ende für den Italiener (176,65), der den Österreicher abermals auf Rang drei (176,42) verwies. Klaus Schrottshammer belegte Platz acht.

Klaus Schrottshammer

Äußerst schwierige Situation
„Meine ersten Läufe waren allesamt sehr gut, doch leider hat es nicht zum Sieg gereicht. Es waren sehr schwierige Zeiten durch Corona, die Absagen und das fehlende Training. Ich konnte mich dadurch nicht wirklich gut einstellen, es war eine äußerst kurze Saison. Jetzt heißt es alles neu aufzurollen und zu analysieren. Ich bin bereits sehr motiviert und freue mich auf das nächste Jahr, das hoffentlich wieder normal ablaufen wird“, so das Resümee von Manuel Kramer.
„Meine Leistung war sehr durchwachsen, ich hatte leider keine Konstanz in den Läufen. Teilweise waren sehr gute Fahrten dabei, aber gerade die Entscheidungsläufe waren alles andere als optimal. Es war aufgrund der Ungewissheit eine äußerst schwierige Saison. Jetzt heißt es nach vorne blicken und sich bestmöglich auf das nächste Jahr vorbereiten“, blickt Klaus Schrottshammer auf eine turbulente Saison zurück.
Gemischte Gefühle

Auch der österreichische Referatsleiter analysierte die Leistungen seiner beiden Athleten mit gemischten Gefühlen: „Klaus verbindet eine gewisse Hass-Liebe mit dieser Strecke in Idre. Er hat hier zwar seinen ersten Weltcupsieg gefeiert, in den letzten Jahren kämpft er hier aber mit dem passenden Setup. Manuel hat hingegen die mit Abstand schönsten Fahrten des gesamten Feldes gezeigt, sehr sauber und mit einer ausgesprochen guten Hocke. Am Ende hat es aber immer knapp nicht für den Sieg gereicht. Es sind hier nur kleine Details in der Abstimmung, die über den Sieg entschieden.“
Billy krönt sich zum Gesamtweltcupsieger
Aufgrund der Absagen der restlichen Rennen krönte sich Simon Billy aus Frankreich mit seinen drei Siegen in Idre Fjäll auch zum Gesamtweltcupsieger in dieser Saison. Hinter dem Italiener Simone Origone wurde Manuel Kramer Dritter. Klaus Schrottshammer kam leider nicht über Rang neun hinaus. „Simon Billy hat am Ende verdient gewonnen. Er hat in der letzten Saison einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und sich durch sein Gesamtpaket mit den körperlichen Voraussetzungen und den Abstimmungen eine optimale Ausgangssituation verschaffen. Das muss man auch neidlos anerkennen und gratulieren“, lobt Christoph Prüller die Leistung des Franzosen.

Nach der Saison ist vor der Saison
Für das österreichische Team heißt es nun die Saison nochmals Revue passieren zu lassen und genau zu analysieren. „Wir werden alles noch in Ruhe besprechen und die Planungen für die nächste Saison beginnen. Jetzt heißt es an den richtigen Schrauben zu drehen, um das Gesamtpaket zu optimieren. Wir haben, was die Abstimmung betrifft, einen gewissen Rückstand auf Simon Billy. Diesen heißt es nun bestmöglich wettzumachen, um nächstes Jahr um den Gesamtsieg mitkämpfen zu können“, blickt Christoph Prüller zuversichtlich auf die nächsten Aufgaben.

Kramer holt Platz 3 im Gesamtweltcup

Die kürzeste Speedskisaison aller Zeiten ging heute mit dem dritten Weltcuprennen hier in Idre Fjäll – Schweden zu Ende.
Der Speed bei unseren Athleten war teilweise vorhanden, beide konnten dies jedoch nicht immer in den Rennen umsetzen.
Manuel Kramer belegte somit im Endklassement den 3. Gesamtrang und Klaus Schrottshammer den 9. Rang.

 

Zweites Podium in Idre Fjäll für Kramer

Nach dem Schneesturm von gestern folgte heute ein perfektes Speedskiwetter und das zweite Weltcuprennen konnte planmäßig durchgeführt werden.
Manuel Kramer erreichte heute Platz 3 (172,55km/h) und mit seinem 2 Rang von Mittwoch, bereits das zweite Podium hier in Idre Fjäll.
Klaus Schrottshammer konnte sich heute zwar in der Platzierung steigern (Rang 9 -168,65km/h), vergab jedoch aufgrund eines Fahrfehlers wieder ein besseres Ergebnis.
Morgen erfolgt das letzte Rennen und somit das Weltcupfinale für die Saison 2021. Der „Speed“ bei unseren Athleten ist vorhanden, morgen gilt es dies umzusetzen.

Neuschneemengen verhindern Speed Ski-Saisonauftakt

Das ÖSV-Duo Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer war heiß auf den Saisonstart. Die Wetterbedingungen im französischen Gavarnie-Gédre machten den Auftakt der Speed Skifahrer aber unmöglich. Nun liegt der Fokus voll und ganz auf der Weltmeisterschaft sowie dem Weltcuprennen in Vars.

Klaus Schrottshammer ©ÖSV Speedski

Das Thema Corona macht natürlich auch vor den Speed Skifahrern nicht Halt – Absagen und Verschiebungen waren auch hier die Folgen der Pandemie. Letztes Wochenende sollte nun aber der Start in die diesjährige Saison erfolgen. Der französische Ort Gavarnie-Gédre investierte als neuer Weltcuport viel Geld und Zeit in die Durchführung der Rennen. Tagelang anhaltende Schneefälle sowie starker Wind machten den Veranstaltern vor Ort aber einen Strich durch die Rechnung. „Es war alles angerichtet, die Veranstalter haben im Vorfeld tolle Arbeit geleistet und eine tolle Strecke gemacht. Das Skigebiet musste aber aufgrund der Neuschneemengen Lawinen sprengen, eine davon ist etwas überraschend auch auf unsere Piste abgebogen. Dadurch wurde der untere Teil der Strecke verwüstet. Die Organisatoren haben alles versucht, die Piste wiederherzustellen. Die Sicherheit wäre aber leider nicht gewährleistet gewesen, und somit war die Absage aller drei Weltcuprennen leider unausweichlich“, so Speed Ski-Referatsleiter Christoph Prüller.

Manuel Kramer ©ÖSV Speedski

Gut vorbereitet auf die nächsten Rennen

„Die Entscheidung war vernünftig, denn an ein Rennen war leider nicht zu denken. Sehr schade natürlich sowohl für die Veranstaltung als auch für uns Athleten. Wir haben uns sehr gut vorbereitet und es wäre hier in Gavarnie die erste Standortbestimmung dieses Winters gewesen. Jetzt blicken wir aber zuversichtlich auf die nächsten Rennen“, so das Resümee des österreichischen Routiniers Klaus Schrottshammer. Der 41-Jährige aus Bad Mitterndorf blickt zuversichtlich auf die anstehende Weltmeisterschaft und das Weltcuprennen in Vars (FRA). Hier hat Klaus Schrottshammer 2016 mit 248,447 Stundenkilometern auch den österreichischen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt.

Koordination funktioniert sehr gut

„Bei der ersten Weltcupstation hat sich bereits gezeigt, dass die Mannschaft und der ÖSV sehr gut koordiniert sind, um alle Corona-Maßnahmen bestmöglich einzuhalten. Leider fielen die Rennen dem schlechten Wetter zum Opfer, es wäre zu gefährlich gewesen. Wir lassen jetzt die weitere Saison auf uns zukommen und schauen von Rennen zu Rennen. Die Taschen und das Material für die nächsten Aufgaben stehen jedenfalls bereit. Von mir aus kann es gerne jederzeit losgehen mit der Saison“, steht auch der Flachauer Manuel Kramer in den Startlöchern.

Keine langfristigen Prognosen möglich

Von 28. Februar bis 2. März 2021 ist die Speed Ski Weltmeisterschaft im französischen Vars geplant. Anschließend steht am gleichen Ort noch ein Weltcuprennen am Kalender. Auch zwei Weltcupbewerbe in Idre Fjäll (SWE) sowie die Speed Masters in Vars zum Saisonende stehen heuer noch am Programm. „Momentan können wir aber leider nur Woche für Woche schauen. Die Planungen sind zwar sehr schwierig, aber wir werden das Beste draus machen und sind bestens gerüstet für die Rennen“, gibt sich Christoph Prüller sehr zuversichtlich.

2 Podestplätze für Kramer in Schweden

Nach dem sensationellen Comeback in Salla mischte Manuel Kramer auch bei den drei Weltcuprennen im schwedischen Idre Fjall um den Sieg mit. Am Ende durfte sich der Flachauer über die Ränge zwei, drei und vier freuen und blickt sehr positiv auf die Bewerbe in Formigal (ESP).

Vor rund drei Wochen kehrte Manuel Kramer nach seinem Kreuzbandriss zurück in den Speed Ski Weltcupzirkus. In Salla (FIN) raste der Flachauer trotz Trainingsrückstands auf die Plätze zwei und drei und freute sich somit über ein tolles Comeback. Motiviert von diesen Erfolgen reiste der 31- Jährige nun nach Schweden, wo in Idre Fjall gleich drei Weltcupbewerbe am Programm standen. Nachdem der erste offiziellen Trainingstag aufgrund des Neuschnees und starken Windes abgesagt werden musst, herrschten bei den Rennen tolle Bedingungen.

Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

Nach großartigem Semifinallauf knapp geschlagen

Am ersten Renntag kam Manuel Kramer ausgesprochen gut mit den weichen Bedingungen durch den Neuschnee zurecht. Im Semifinallauf konnte er seine Technik ausspielen und gewann diesen Durchgang mit einem perfekten Lauf mit fast drei Stundenkilometern Vorsprung. Im alles entscheidenden Finallauf musste sich der Flachauer dann einmal mehr äußerst knapp dem Italiener Simone Origone geschlagen geben. Mit einer Geschwindigkeit von 167,22 Stundenkilometern lag er am Ende nur 0,33 km/h hinter dem Sieger und deutlich vor dem Drittplatzierten Simon Billy aus Frankreich. „Man musste an diesem Tag echt sehr feinfühlig fahren – das konnte ich vor allem im Semifinallauf echt perfekt umsetzen. Im Finallauf ist mir das leider nicht mehr so gut gelungen und ich musste mich dann leider knapp geschlagen geben“, so das Resümee von Kramer.

Simon Billy (FRA), Simone Origone (ITA) u. Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

 

Bei geänderten Bedingungen Dritter und Vierter

Am den beiden nächsten Tagen wechselten die Bedingungen und die Piste war bereits deutlich härter. Mit soliden Fahrten am zweiten Renntag schaffte Manuel Kramer als Dritter mit einer Geschwindigkeit von 171,72 km/h erneut den Sprung auf das Podium. Den Sieg sicherte sich wieder Simone Orgione vor dem Franzosen Simon Billy. Und Origone war es auch, der beim dritten Weltcuprennen das Schweden-Triple perfekt machte. Der 31-jährige Österreicher konnte dabei dem Druck bei der Kompression nicht standhalten und musste sich an Tag drei mit dem vierten Rang (172,91 km/h) zufrieden geben. „Mein Knie hat dem Druck bei der Kompression einfach nicht standhalten können. Und wenn du hier Energie verpuffen lässt, bist du einfach nicht ganz vorne dabei“, erklärt Manuel Kramer das Problem beim dritten Rennen.

Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

Sehr positiv gestimmt für neue Strecke

Das Resümee der Schweden-Reise fällt für Manuel Kramer aber trotz der Probleme am letzten Tag sehr positiv aus: „Man darf einfach nicht vergessen, dass der Kreuzbandriss erst vor einem halben Jahr passiert ist. Wichtig ist, dass das Knie hält und es mir gut geht. Ich hab im dritten Rennen dann auch nicht alles riskiert, damit es mich in der Kompression nicht hinten rein drückt und ich damit

Sensationelles Comeback von Kramer in Salla

Manuel Kramer kehrte nach einer fünfmonatigen Verletzungspause in den Speed Ski-Weltcup zurück. Dabei durfte sich der Flachauer im finnischen Salla mit den Rängen zwei und drei über gleich zwei Podiumsplätze freuen.

Manuel Kramer – Salla FIN

Rund fünf Monate nach seinem Kreuzbandriss melde sich Manuel Kramer eindrucksvoll zurück. Beim Speed Ski-Weltcup im finnischen Salla überzeugte der Flachauer trotz des Trainingsrückstands mit sehr guten Fahrten. „Mein Ziel war es nicht auf Platzierung zu fahren. Ich wollte mich nach der Verletzung einfach wieder sicher fühlen und habe gehofft, dass mit meinem Knie alles gut geht. Das hatte oberste Priorität“, so Manuel Kramer.
Hauchdünn am Sieg vorbei

Am ersten Bewerbstag musste sich der 31-Jährige nur hauchdünn dem Italiener Simone Origone geschlagen geben. Mit 164,43 Stundenkilometer verpasste Manuel Kramer nur um 0,13 km/h den Sieg. Einen Tag später schaffte der Flachauer beim zweiten Weltcuprennen erneut den Sprung auf das Podium. Auch hier war der Italiener Simone Origone der Schnellste im Feld – hinter dem Franzosen Simon Billy belegte Manuel Kramer Rang drei.
Erwartungen übertroffen

„Ich bin echt sehr zufrieden mit den beiden Rennen, denn ich konnte meine Erwartungen deutlich übertreffen. Ich habe noch nicht alles riskiert und bin dennoch um den Sieg mitgefahren. Aufgrun des Trainingsrückstands kann man schon von einer kleinen Sensation sprechen. Das alles stimmt mich echt sehr positiv für die nächsten Rennen in Idre“, freut sich Manuel Kramer bereits auf die nächsten Rennen von 5. bis 7. März 2020 im schwedischen Idre Fjall.

Schrottshammer beendet Comeback-Saison erneut am Podium 3. Platz beim letzten Rennen in Andorra

Der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer landete auch im letzten Rennen dieser Speedski- Saison als Dritter am Podest. Heute musste er sich nur dem Gesamtweltcupsieger Simone Origone sowie Bastien Montes geschlagen geben. Manuel Kramer scheiterte an den wechselnden Bedingungen und kam nicht über Rang sechs hinaus.

 

Auch das letzte Rennen dieser Speedski-Saison stand ganz im Zeichen des italienischen Routiniers Simone Origone. Beim abschließenden Bewerb in Grandvalira (AND) gewann Origone mit einer Geschwindigkeit von 183,40 Stundenkilometern vor dem Franzosen Bastien Montes (183,08 km/h) und dem Österreicher Klaus Schrottshammer (181,76 km/h). Mit seinem vierten Saisonsieg sicherte sich Simone Origone erneut den Gesamtweltcup. Sein härtester Konkurrent um die große Kristallkugel war in dieser Saison der Flachauer Manuel Kramer, der sich heute mit 178,25 Stundenkilometern und dem 6. Platz zufrieden geben musste.

Toller Abschluss einer perfekten Comeback-Saison

Für Klaus Schrottshammer, der auch gestern Rang drei belegte, war es der perfekte Abschluss einer schwierigen Comeback-Saison. Nach der Verletzung und Achillessehnen-Operation im Sommer kämpfte sich der 39-Jährige aus Bad Mitterndorf eindrucksvoll zurück. Neben drei Podestplätzen im Weltcup jubelte Klaus Schrottshammer auch über die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Vars. „Ich bin sehr glücklich über letzte Rennen, da ich wieder meine Leistung abrufen konnte. Nach der Verletzung bin ich im Laufe der Saison immer besser in Fahrt gekommen. Ich freue mich riesig, dass ich am Ende mit einer WM-Medaille und drei Podestplätzen im Weltcup dastehe“, strahlt Klaus Schrottshammer nach dem letzten Rennen der Saison.

Kramer kam mit Bedingungen nicht zurecht

Im Gegensatz zu Schrottshammer verlief das Finale für den Flachauer Manuel Kramer alles andere als nach Wunsch. Nachdem der 30-Jährige gestern den Sieg nur hauchdünn verpasste, kam er heute leider nicht über Platz sechs hinaus. „Heute herrschten etwas andere und wechselhafte Bedingungen. Manuel ist ein äußerst sensibler Rennfahrer, der damit leider nicht zurechtkommt“, so die erste Reaktion von Referatsleiter Christoph Prüller, der noch ergänzt: „Die genauen Ursachen müssen wir aber erst analysieren!“

Manuel Kramer durfte sich heuer über einen perfekten Saisonauftakt mit gleich zwei Siegen im finnischen Salla freuen. Der große Traum vom Gewinn der großen Kristallkugel für den Gesamtweltcup schien in greifbare Nähe zu rücken. Dass es am Ende jedoch nicht geklappt hat, führt der Flachauer darauf zurück: „Ich habe die Kugel nicht hier in Andorra verloren, sondern bereits bei den Rennen in Idre Fjäll (SWE). Hier bin ich mit den Bedingungen vor Ort nicht zurechtgekommen und habe wertvolle Punkte liegengelassen!“

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Tolle Saison für das österreichische Team

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In Summe war es aber eine äußerst erfolgreiche Saison für das ÖSV Speedski-Team. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer durften sich in sieben Rennen über insgesamt neun Podestplätze freuen. Damit ist Österreich Spitzenreiter vor den Teams aus Italien (8) und Frankreich (4). „Wir können am Ende sehr stolz auf diese Saison sein. 9 Podestplätze, Bronze bei der WM sowie das sensationelle Speedski-Debüt von Nici Schmidhofer machen uns glücklich. Wir sind voll dabei und haben heuer wieder viel dazugelernt. Bei konstanten Bedingungen ist Manuel kaum zu schlagen! Zudem haben wir die Ränge zwei und vier im Gesamtweltcup erreicht“, freut sich Referatsleiter Christoph Prüller.

Kramer schrammt hauchdünn am Sieg vorbei 6 Zentimeter fehlen dem Flachauer am Ende in Andorra

Nachdem Manuel Kramer die ersten beiden Läufe am heutigen Tag in Grandvalira noch dominierte, musste er sich im entscheidenden Finallauf dem Italiener Simone Origone geschlagen geben. Der Rückstand betrug dabei lediglich 0,05 Stundenkilometer. Das tolle mannschaftliche Ergebnis des ÖSV Speedski-Teams komplettierte Klaus Schrottshammer als Dritter.

Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer ©Jan Farrell MediaIn Grandvalira (AND) gehen heute und morgen die letzten beiden Rennen dieser Weltcupsaison über die Bühne. Der erste Renntag startete aus österreichischer Sicht äußerst vielversprechend, denn Manuel Kramer dominierte die ersten beiden Läufe. Im alles entscheidenden Finallauf musste sich der Flachauer dann aber doch wieder seinem schärfsten Rivalen um die große Kristallkugel geschlagen geben. Besonders ärgerlich ist dabei jedoch der minimale Rückstand von nur 0,05 Stundenkilometern. Während der italienische Routinier Simone Origone 176,42 km/h erreichte, fehlten Manuel Kramer mit 176,37 km/h umgerechnet läppische sechs Zentimeter. Für ein mannschaftlich starkes Ergebnis für die Österreicher sorgte der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer, der mit 175,12 km/h Dritter wurde und somit das Siegerpodium komplettierte.

Traum von der Kugel womöglich geplatzt
Vor dem Finallauf war die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup wieder zum Greifen nahe. Mit einem Sieg hätte sich der Rückstand auf 40 Zähler reduziert. Nach dem Rennen rückt dieser Traum jedoch ein wenig in die Ferne, vor dem letzten Rennen morgen beträgt der Rückstand nun bereits 80 Punkte. Bei einem Sieg von Kramer dürfte Simone Origone nicht über Platz 14 hinauskommen.
„Grundsätzlich bin ich mit meinen Fahrten hier sehr zufrieden. Bisher war ich in Andorra noch nie so richtig schnell, das hat sich heute geändert. Die Kugel ist nun in weite Ferne gerückt! Wenn es am Ende jetzt nicht klappt, habe ich sie allerdings nicht hier in Grandvalira verloren. In Schweden, wo ich mit den weichen Bedingungen und dem Setup nicht zurechtgekommen bin, habe ich wichtige Punkte liegen gelassen“, so die Analyse von Manuel Kramer.

Nochmals voller Angriff
Klaus Schrottshammer zieht ebenfalls eine sehr positive Bilanz nach dem ersten Renntag in Andorra: „Das waren richtig gute Fahrten und ich konnte mich zum Finale nochmals steigern. Erneut am Podium zu stehen, freut mich sehr. Jetzt blicke ich aber schon sehr zuversichtlich auf das letzte Rennen morgen, bei dem ich nochmals voll angreifen werde!“
Zufrieden zeigt sich auch ÖSV Speedski-Referatsleiter Christoph Prüller: „Mit gleich zwei Podestplätzen fällt das Resümee für unser Team natürlich sehr positiv aus. Wir haben unsere Hausaufgaben für das Rennen gemacht. Am Ende hat uns aber leider ein wenig das Glück gefehlt. Morgen wollen wir für einen würdigen Saisonabschluss sorgen!“

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