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Medaillenparty: Gebührender Abschluss einer großartigen Saison

Speedski-Team gemeinsam mit Sponsoren, Partnern, Wegbegleitern und Fans eine überaus erfolgreiche Saison. Erstmals in der Geschichte gewann man gleich zwei Medaillen bei der Weltmeisterschaft durch Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer.

Sepp Spielbichler (EFM) , Manuel Kramer, Klaus Schrottshammer u. ÖSV Referatsleiter Stv. Christoph Prüller

Mit einer Medaillenparty in der Hohenhaus Tenne in Schladming feierte das ÖSV 

Das ÖSV Speedski-Team sorgte in dieser Saison mit einer kleinen aber sehr schlagkräftigen Truppe für großartige Erfolge. Gleich zu Beginn des Jahres konnte sich mit dem Flachauer Manuel Kramer ein neuer Sieger in der Königsklasse „Speed One“ eintragen. Der 28-jährige ehemalige alpine Rennläufer schaffte im kanadischen Sun Peaks in seiner zweiten Saison den Sprung auf das oberste Treppchen.

Hochrangige Vertreter als Gratulanten

In der Hohenhaus Tenne in Schladming ließ man das Jahr im Rahmen einer Medaillenparty noch einmal Revue passieren. Mit dabei unter anderem Flachaus Bürgermeister Thomas Oberreiter sowie Flachau-Tourismuschef Andreas Fischbacher, die ihrem Schützling Vize-Weltmeister Manuel Kramer ganz herzlich zu einer großartigen Saison gratulierten. Aber auch die Vertreter aus Bad Mitterndorf – Bürgermeister Manfred Ritzinger, Tourismuschef Kurt Sölkner, der Referent des Landesskiverbands Steiermark Martin Hochrainer sowie Herbert Krebs – beglückwünschten den zweifachen Weltcup- Gesamtsieger und Bronzemedaillengewinner Klaus Schrottshammer zur abgelaufenen Saison. EFM- Versicherungsmakler Sepp Spielbichler unterstütze das ÖSV Speedski-Team bei der Organisation und als Sponsor der Medaillenparty!

Team schreibt mit 2 Medaillen Geschichte

Der erklärte Höhepunkt dieser Saison war Ende März die Weltmeisterschaft im schwedischen Idre. Das österreichische Team ging mit doch recht hohen Erwartungen in den entscheidenden Finallauf und wurde diesen am Ende mehr als gerecht. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer mussten sich nur dem Franzosen Bastien Montes geschlagen geben und durften sich somit über Silber und Bronze freuen. Aber auch die beiden Nachwuchshoffnungen Simon Leitner (19, Linz Land) und Daniel Raab (20, Randegg) sorgten mit den Rängen 9 und 15 in einem stark besetzten Feld für ein tolles WM-Debüt in der Klasse „Speed One“.
„Für das ÖSV Speedski-Team war das ein historischer Tag mit einer gewaltigen Teamleistung. Der Spirit in der gesamten Mannschaft ist einfach ein Traum und wenn wir uns am Ende des Tages dann über gleich zwei Medaillen sowie Top-Platzierungen unser jungen Fahrer freuen können, umso schöner“, so ein überwältigter Teamkapitän Christoph Prüller.

Perfekter Abschluss mit zwei Siegen

Beim Weltcupfinale in Grandvalira (Andorra) fand Routinier Klaus Schrottshammer nach Abstimmungsproblemen zu Beginn der Saison zu alter Stärke. Der 37-jährige Bad Mitterndorfer dominierte zwei von drei Rennen souverän und sicherte sich somit zum Abschluss der Saison noch

zwei Siege. „Ein echt toller und versöhnlicher Abschluss dieser Saison. Ich habe die gesamte Saison hart gekämpft um wieder auf das oberste Treppchen zurückkehren zu können“, freut sich Klaus Schrottshammer.
Der Kampf um den Gesamtweltcup entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi, denn am Ende trennten die ersten vier Fahrer lediglich 25 Punkte. Der Franzose Bastien Montes holte sich die Kristallkugel mit 15 Punkten Vorsprung auf Simone Origone (ITA), 20 Punkte auf Klaus Schrottshammer sowie 25 Punkte auf Manuel Kramer. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Saison und auch stolz, da ich im Jänner noch am OP-Tisch gelegen bin und gar nicht wusste, ob ich überhaupt fahren kann. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an mein gesamtes Team aussprechen, die das ermöglicht haben. Ich konnte heuer wertvolle Erfahrungen sammeln und blicke schon sehr zuversichtlich auf die nächste Saison“, so das Resümee von Manuel Kramer.

Tolle Saison für Österreichs Team

Von den sechs Weltcuprennen in dieser Saison konnte das österreichische Team somit gleich drei für sich entscheiden. „Ich bin sehr stolz auf unser Team, erstmals in der Geschichte konnte das ÖSV Speedski Team gleich zwei Weltcupsieger in einer Saison feiern. Zudem konnten wir mit Silber und Bronze durch Manuel und Klaus auch bei der Weltmeisterschaft in Schweden zwei Mal Edelmetall bejubeln. Auch die Leistungen der beiden Nachwuchshoffnungen Daniel Raab und Simon Leitner stimmen uns sehr positiv für die Zukunft“, freut sich Mannschaftsführer Christoph Prüller.

Perfekter Saisonabschluss für Österreichs Speedski-Fahrer Schrottshammer triumphiert erneut, Kramer Dritter

Perfekter Saisonabschluss für Österreichs Speedski-Fahrer Schrottshammer triumphiert erneut, Kramer Dritter

Beim letzten Rennen in diesem Weltcupwinter in Grandvalira durfte sich das ÖSV Speedski-Team über einen perfekten Abschluss mit gleich zwei Podestplätzen freuen. Auch am letzten Tag präsentierte sich das Wetter in Andorra von seiner äußerst frühlingshaften Seite, womit das österreichische Team aber sehr gut zurechtkam.

Simone Origone (ITA), Klaus Schrottshammer, Manuel Kramer

Schrottshammer erneut TOP
Wie bereits am Vortag führte auch am heutigen Tag der Sieg über den österreichischen Routinier Klaus Schrottshammer. Sowohl im Halbfinallauf als auch beim Finale sorgte der Bad Mitterndorfer für die schnellste Zeit. Er gewann mit einer Geschwindigkeit von 195,39 Stundenkilometern vor dem Italiener Simone Origone (194,45) sowie dem Flachauer Manuel Kramer (193,48). Der Randegger Daniel Raab (187,54) komplettierte das österreichische Trio mit Rang 14.

Gesamtes Team leistete tolle Arbeit

„Es war ein äußerst genialer Saisonabschluss hier in Andorra mit gleich zwei Siegen. Das Wochenende ist für mich einfach perfekt gelaufen, das Setup hat zum Schluss perfekt gepasst. Es freut mich für das gesamte Team, sowohl Fahrer als auch Betreuer haben echt tolle Arbeit geleistet“, freut sich Klaus Schrottshammer über ein perfektes Finale.
„Ich habe mir sehr schwer getan das richtige Setup zu finden, am letzten Tag hat es nun gepasst und ich konnte um den Sieg mitkämpfen. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Saison, da ich im Jänner noch am OP-Tisch gelegen bin und gar nicht wusste, ob ich überhaupt fahren kann. Deshalb bin ich sehr stolz auf mich. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an mein gesamtes Team aussprechen, die das ermöglicht haben. Ich konnte heuer wertvolle Erfahrungen sammeln und blicke schon sehr zuversichtlich auf die nächste Saison“, so das Resümee von Manuel Kramer.

Manuel Kramer, Klaus Schrottshammer, Daniel Raab und Christoph Prüller

Hochspannung bis zur letzten Sekunde

Der Kampf um den Gesamtweltcup entwickelte sich zu einem hochdramatischen Krimi, denn am Ende trennten die ersten vier Fahrer lediglich 25 Punkte. Der Franzose Bastien Montes holte sich die Kristallkugel mit 10 Punkten Vorsprung auf Simone Origone (ITA), 20 Punkte auf Klaus Schrottshammer sowie 25 Punkte auf Manuel Kramer.

Tolle Saison für Österreichs Team

Von den sechs Weltcuprennen in dieser Saison konnte das österreichische Team gleich drei für sich entscheiden, neben den beiden Siegen zum Abschluss von Klaus Schrottshammer gewann Manuel Kramer das Rennen in Sun Peaks (Kanada). „Ich bin sehr stolz auf unser Team, erstmals in der Geschichte konnte das ÖSV Speedski Team gleich zwei Weltcupsieger in einer Saison feiern. Zudem konnten wir mit Silber und Bronze durch Manuel und Klaus auch bei der Weltmeisterschaft in Schweden zwei Mal Edelmetall bejubeln. Auch wenn es mit dem Gesamtweltcup am Ende ganz knapp nicht reichte, war es eine äußerst erfolgreiche Saison für uns. Auch die beiden Nachwuchshoffnungen Daniel Raab und Simon Leitner konnten tolle Ergebnisse abliefern und sich gut etablieren“, freut sich Mannschaftsführer Christoph Prüller.

Schrottshammer schlägt in Andorra mit erstem Saisonsieg zurück

Beim zweiten Weltcuprennen in Andorra sicherte sich der österreichische Routinier Klaus Schrottshammer in eindrucksvoller Manier den Sieg vor den beiden Italienern Simone und Ivan Origone. Manuel Kramer liegt vor dem morgigen letzten Saisonrennen im Gesamtweltcup mit 40 Zählern Rückstand weiterhin auf Rang zwei.

Beim zweiten von drei Rennen im Rahmen des Weltcupfinales in Grandvalira (Andorra) konnte das ÖSV Speedski-Team wie am Vortag angekündigt zurückschlagen. Bei abermals äußerst warmen Temperaturen von rund 10 Grad präsentierte sich das österreichische Trio mannschaftlich extrem stark, alle drei Athleten schafften den Sprung unter die Top-Ten.

Simone Origone (ITA), Klaus Schrottshammer, Ivan Origone (ITA) und Philippe May (SUI)

Eindrucksvolle Vorstellung von Schrottshammer
Bereits im Halbfinallauf konnte Klaus Schrottshammer mit der besten Zeit des gesamten Feldes aufzeigen. Im Finallauf setzte der 37-jährige Bad Mitterndorfer aber nochmals einen drauf und distanzierte seine Konkurrenten mit 193,03 Stundenkilometern mit Respektabstand auf die Plätze. Er gewann mit über einem Stundenkilometer Vorsprung auf die beiden Italiener Simone (191,82) und Ivan (191,75) Origone.
Die beiden Führenden im Gesamtweltcup, der Franzose Bastien Montes (191,38) und der Flachauer Manuel Kramer (190,47) landeten heute auf den Plätzen fünf und sechs.
Eine tolle und beeindruckende Leistung zeigte auch Österreichs Nachwuchshoffnung Daniel Raab. Der 20-Jährige aus Randegg schaffte mit 187,93 km/h als Neunter den Sprung unter die Top-Ten!

Klaus Schrottshammer auf Siegeskurs

Hart für diesen Sieg gekämpft

„Heute war ein echt toller Tag für mich – ich war beide Male der Schnellste und habe somit wohl alles richtiggemacht. Ich habe die gesamte Saison hart gekämpft und es hat nie wirklich viel gefehlt. Umso mehr freut es mich, dass es zum Saisonende hier in Andorra nun wieder geklappt hat ganz oben auf dem Podium zu stehen“, so ein überglücklicher Klaus Schrottshammer.

 

Entscheidung um den Gesamtweltcup beim allerletzten Rennen

Im Kampf um den Gesamtweltcup bleibt es ausgesprochen spannend. Vor dem abschließenden morgigen Bewerb führt Bastien Montes (FRA) die Wertung mit 40 Punkten Vorsprung auf Manuel Kramer sowie 50 Punkten auf Simone Origone (ITA) an. Auch Ivan Orgione (ITA) und Klaus Schrottshammer liegen als ex equo Vierte nur 75 Punkte zurück.
„Ich tue mir auf dieser Strecke extrem schwer, denn ich kann hier meine Fähigkeiten nicht wirklich ausspielen. Ich bin dennoch auf einem guten Weg und es ist noch nichts vorbei. Der Kampf um die Kugel ist durch das heutige Ergebnis noch spannender geworden und ich werde alles daran setzen um morgen einen tollen Saisonabschluss zu feiern“, gibt sich Manuel Kramer zuversichtlich für das große Finale.

Von den Teamkollegen lernen

„Für mich hat es heute echt perfekt gepasst – gemeinsam mit meinen beiden erfahrenen Teamkollegen konnte ich toll an meinem Setup feilen. Ich freue mich ausgesprochen über meine Top- Platzierung und bin somit schon sehr gespannt auf das letzte Saisonrennen morgen“, freut sich Daniel Raab über seine Leistung.

Daniel Raab fährt zum 1. Top 10 Ergebnis im Weltcup

Österreichs Fahrer rasten in Andorra knapp am Podium vorbei Gesamtweltcup bleibt äußerst spannend

Beim Weltcupfinale in Grandvalira landeten Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer auf den Rängen vier und fünf. Das ÖSV Speedski Team geht aber sehr zuversichtlich in die letzten beiden Rennen dieser Saison am Samstag und Sonntag.

Von Freitag bis Sonntag geht in Grandvalira – Andorra das Weltcupfinale der Speedskifahrer mit drei Rennen über die Bühne. Nach ein wenig Neuschnee folgten nun äußerst warme Temperaturen von bis zu rund 10 Grad, wodurch sich die äußeren Bedingungen alles andere als einfach präsentieren.

Bastien Montes (FRA), Philippe May (SUI), Simone Origone (ITA), Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer

 

Österreicher in Lauerposition

Mit Philippe May aus der Schweiz gab es beim ersten von drei Weltcuprennen einen Überraschungssieger. Er verwies mit 199,56 Stundenkilometern den Franzosen Bastien Montes (198,71) sowie den Italiener Simone Origone (198,44) auf die Plätze. Gleich hinter dem Podium folgten aber schon zwei Österreicher. Klaus Schrottshammer (198,12) aus Bad Mitterndorf und Manuel Kramer (196,49) aus der Flachau erreichten die Plätze vier und fünf. Mit einer sehr beherzten und guten Fahrt schaffte auch der dritte Österreicher Daniel Raab (192,34) aus Randegg den Sprung unter die Top-15. Damit ist das ÖSV Speedski Team in Lauerstellung für die ausstehenden zwei Rennen in Andorra.

Klaus Schrottshammer

 

„Richtige Schrauben drehen“ und zurück aufs Podium

„Es waren heute zwei sehr solide Fahrten aber ich weiß, dass es noch nicht perfekt war. Ich habe noch ein paar Reserven und weiß woran ich für die nächsten beiden Tage noch arbeiten muss“, ist Klaus Schrottshammer zufrieden mit dem heutigen Rennen.
„Ich habe mich jetzt von Lauf zu Lauf gesteigert, aber ich habe mit dem Setup noch so meine Schwierigkeiten. Die Strecke in Andorra ist etwas leichter und flacher und damit komme ich noch nicht so zurecht. Ich arbeite aber konsequent daran, das richtige Setup zu finden und blicke auch sehr zuversichtlich auf die letzten beiden Rennen dieser Saison“, gibt sich Manuel Kramer sehr optimistisch.

Manuel Kramer

Heißer Kampf um die Kugel

Der Kampf um die Kristallkugel für den Gesamtweltcup im Speedski bleibt somit äußerst spannend. Vor den letzten beiden Rennen führt Bastien Montes die Wertung mit 35 Punkten Vorsprung auf Manuel Kramer an. Auf den Plätzen drei und vier liegen die beiden Italiener Simone und Ivan Origone mit 85 und 90 Zählern Rückstand. Klaus Schrottshammer ist auf Rang fünf klassiert (-130).

 

Daniel Raab

Manuel Kramer egalisierte persönlichen Rekord von 246,914 km/h

Bei den Speed Masters im französischen Vars kämpften die Speedskifahrer auch heuer um einen neuen Weltrekord. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer belegten die Ränge 5 und 6.

Beim diesjährigen Speed Masters auf der schnellsten Speedski-Strecke der Welt in Vars (Frankreich) versuchten die besten Athleten wieder den im Vorjahr von Ivan Origone aufgestellten Weltrekord von 254,958 Stundenkilometern zu knacken. Nach den ersten Trainingsfahrten sah es noch aus, als würden die Bedingungen eine neue Bestmarke zulassen. Dies änderte sich aber leider bis zum heutigen Tag. „Vor zwei Tagen war die Strecke noch extrem schnell und wir waren guter Hoffnung. Aufgrund der geänderten Bedingungen war heute aber keine Chance auf einen neuen Weltrekord“, so Teamkapitän Christoph Prüller.


Kramer stellte eigenen Rekord ein
Der Flachauer Manuel Kramer erreichte eine Top-Geschwindigkeit von 246,914 km/h, was exakt den gleichen Speed (auf die Tausendstel genau) wie vergangenes Jahr bedeutete. Damit egalisierte er seinen persönlichen Rekord. „Es war ein sehr solider Lauf, doch mir fehlt einfach noch etwas Routine, da es erst mein insgesamt vierter Lauf über 240 km/h war. Außerdem spielte auch im Kopf eine gewisse Unsicherheit nach dem gestrigen Sturz von Simon Billy mit 220 km/h mit. Ich bin froh gesund zu sein und werde nächstes Jahr wieder voll angreifen“, so das Resümee des 28-jährigen Manuel Kramer. In der Gesamtwertung der Speed Masters, welche der Lokalmatador Bastien Montes mit 251,39 km/h aus Frankreich vor Christian Jansson (SWE – 248,10 km/h) für sich entschied, belegte er den fünften Platz.
„Jetzt heißt es nach dem umfangreichen Programm ein paar Tage abzuschalten, ehe es nächste Woche mit dem Weltcupfinale in Andorra weitergeht. Hier werde ich wieder voll angreifen und um die große Kristallkugel kämpfen“, blickt Kramer zuversichtlich auf das Saisonfinale.

Schrecksekunde bei Schrottshammer
Unmittelbar hinter Kramer belegte sein routinierter Teamkollege Klaus Schrottshammer den sechsten Rang. Der Bad Mitterndorfer erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 243,24 km/h. Im letzten Lauf hatte er aber noch eine ordentliche Portion Glück. „Ich habe in der Kompression einen kleinen Fehler gemacht und musste aufmachen. Eine heikle Situation bei einer Geschwindigkeit von rund 243 Stundenkilometern. Ich bin froh dass ich es ohne Sturz überstanden habe und gesund bin“, so Klaus Schrottshammer.

 

Weltcupfinale in Andorra

Nach ein paar Tagen Pause geht es für das ÖSV Speedski-Team weiter nach Andorra, wo heuer das Saisonfinale (6. bis 9. April 2017) ausgetragen wird. Hier werden noch drei Weltcuprennen
ausgetragen und mit Manuel Kramer kämpft ein Österreicher hier um die Kristallkugel des Weltcup-Gesamtsiegers.

ÖSV Speedski-Team schreibt WM-Geschichte Kramer und Schrottshammer holen gleich 2 Medaillen

Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer, Silber und Bronze
Foto Nisse Schmidt

Die Weltmeisterschaft im schwedischen Idre ist ein historisches Ereignis – erstmals eroberten mit Manuel Kramer (Silber) und Klaus Schrottshammer (Bronze) gleich zwei Österreicher eine WM- Medaille und alle vier Athleten schafften es unter die Top-15.

Spannender und dramatischer hätte die Entscheidung bei der Weltmeisterschaft der Speedskifahrer in Idre (Schweden) kaum sein können. Die Streckenbedingungen veränderten sich gegenüber den Tagen zuvor komplett, wodurch sich alle Athleten umstellen mussten. „Um den Bedingungen gerecht zu werden mussten wir das Setup ändern und auch die Fahrweise mussten die Athleten entsprechend anpassen“, so Teamkapitän Christoph Prüller über die Voraussetzungen für das WM- Rennen.

Österreicher legten vor

Im alles entscheidenden Finallauf konnten die Österreicher vorlegen, denn der Flachauer Manuel Kramer ging als Fünftletzter in die Entscheidung. Mit einem tollen Lauf knallte er eine tolle neue Bestzeit mit 176,66 Stundenkilometer hin. Gleich im Anschluss ging Teamkollege Klaus Schrottshammer (Bad Mitterndorf) ins Rennen und reihte sich mit nur 0,63 km/h Rückstand auf Rang zwei ein. Die Bestzeit von Kramer hielt bis zur Fahrt des Franzosen Bastien Montes, der sich am Ende mit 176,93 km/h und somit nur einen hauchdünnen Vorsprung von 0,27 km/h den Weltmeistertitel sicherte.
Somit durften sich Manuel Kramer als Zweiter und Klaus Schrottshammer als Dritter mit Silber und Bronze über gleich zwei Mal Edelmetall freuen. Die beiden Italiener Simone und Ivan Origone gingen als Vierter und Siebenter heuer leer aus.


Manuel Kramer AUT second
Foto Nisse Schmidt

 

Nachwuchs sorgte für tolles WM-Debüt

Aber nicht nur die beiden österreichischen Topathleten lieferten eine tolle Leistung ab, auch die beiden Nachwuchshoffnungen des ÖSV Speedski-Teams Simon Leitner (Linz Land) und Daniel Raab (Randegg) legten mehr als nur eine Talentprobe bei ihrer ersten WM in der Königsklasse „Speed 1“ ab. Der erst 19-jährige Simon Leitner schaffte ein perfektes Debüt und erreichte mit dem ausgezeichneten 9. Rang eine Top-Ten-Platzierung. Auch der 20-jährige Daniel Raab hatte mit Platz 15 in einem stark besetzten Feld von über 30 Fahrern im Finale allen Grund zum Jubeln.

Simon Leitner
Foto Nisse Schmidt

 


Daniel Raab
Foto Nisse Schmidt

Historischer Tag mit toller Teamleistung

„Für das ÖSV Speedski-Team ist es heute ein historischer Tag mit einer gewaltigen Teamleistung. Der Spirit in der gesamten Mannschaft ist einfach ein Traum und wenn wir uns am Ende des Tages dann über gleich zwei Medaillen sowie Top-Platzierungen unser jungen Fahrer freuen können, umso schöner“, so ein überwältigter Teamkapitän Christoph Prüller.

„Ich freue mich sehr, dass ich jetzt Vize-Weltmeister bin. Natürlich wollte ich Gold, aber es war ein extrem spannendes Rennen, sodass ich definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren habe. Ich vergönne es Bastien Montes wirklich von Herzen, da er ebenso wie ich verletzt war. Es ist eine wirklich coole Sache, da ich alles umgesetzt habe, was zu machen war. Außerdem freut es mich ganz besonders für das gesamte Team sowie Klaus“, so der glückliche Vize-Weltmeister Manuel Kramer.
Auch der Bronzemedaillen-Gewinner Klaus Schrottshammer ist überwältigt: „Ich bin extrem zufrieden, das Rennen war so eng und auf einem echt sehr hohen Niveau. Die Bronzemedaille glänzt für mich wie Gold, da ich in den letzten Wochen mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte und nicht meine Bestleistungen abrufen konnte. Der Teamspirit ist einfach ein Wahnsinn und somit blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft.“

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