8. März 2020 Valentin

2 Podestplätze für Kramer in Schweden

Nach dem sensationellen Comeback in Salla mischte Manuel Kramer auch bei den drei Weltcuprennen im schwedischen Idre Fjall um den Sieg mit. Am Ende durfte sich der Flachauer über die Ränge zwei, drei und vier freuen und blickt sehr positiv auf die Bewerbe in Formigal (ESP).

Vor rund drei Wochen kehrte Manuel Kramer nach seinem Kreuzbandriss zurück in den Speed Ski Weltcupzirkus. In Salla (FIN) raste der Flachauer trotz Trainingsrückstands auf die Plätze zwei und drei und freute sich somit über ein tolles Comeback. Motiviert von diesen Erfolgen reiste der 31- Jährige nun nach Schweden, wo in Idre Fjall gleich drei Weltcupbewerbe am Programm standen. Nachdem der erste offiziellen Trainingstag aufgrund des Neuschnees und starken Windes abgesagt werden musst, herrschten bei den Rennen tolle Bedingungen.

Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

Nach großartigem Semifinallauf knapp geschlagen

Am ersten Renntag kam Manuel Kramer ausgesprochen gut mit den weichen Bedingungen durch den Neuschnee zurecht. Im Semifinallauf konnte er seine Technik ausspielen und gewann diesen Durchgang mit einem perfekten Lauf mit fast drei Stundenkilometern Vorsprung. Im alles entscheidenden Finallauf musste sich der Flachauer dann einmal mehr äußerst knapp dem Italiener Simone Origone geschlagen geben. Mit einer Geschwindigkeit von 167,22 Stundenkilometern lag er am Ende nur 0,33 km/h hinter dem Sieger und deutlich vor dem Drittplatzierten Simon Billy aus Frankreich. „Man musste an diesem Tag echt sehr feinfühlig fahren – das konnte ich vor allem im Semifinallauf echt perfekt umsetzen. Im Finallauf ist mir das leider nicht mehr so gut gelungen und ich musste mich dann leider knapp geschlagen geben“, so das Resümee von Kramer.

Simon Billy (FRA), Simone Origone (ITA) u. Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

 

Bei geänderten Bedingungen Dritter und Vierter

Am den beiden nächsten Tagen wechselten die Bedingungen und die Piste war bereits deutlich härter. Mit soliden Fahrten am zweiten Renntag schaffte Manuel Kramer als Dritter mit einer Geschwindigkeit von 171,72 km/h erneut den Sprung auf das Podium. Den Sieg sicherte sich wieder Simone Orgione vor dem Franzosen Simon Billy. Und Origone war es auch, der beim dritten Weltcuprennen das Schweden-Triple perfekt machte. Der 31-jährige Österreicher konnte dabei dem Druck bei der Kompression nicht standhalten und musste sich an Tag drei mit dem vierten Rang (172,91 km/h) zufrieden geben. „Mein Knie hat dem Druck bei der Kompression einfach nicht standhalten können. Und wenn du hier Energie verpuffen lässt, bist du einfach nicht ganz vorne dabei“, erklärt Manuel Kramer das Problem beim dritten Rennen.

Manuel Kramer © Jan Farrell Media 

Sehr positiv gestimmt für neue Strecke

Das Resümee der Schweden-Reise fällt für Manuel Kramer aber trotz der Probleme am letzten Tag sehr positiv aus: „Man darf einfach nicht vergessen, dass der Kreuzbandriss erst vor einem halben Jahr passiert ist. Wichtig ist, dass das Knie hält und es mir gut geht. Ich hab im dritten Rennen dann auch nicht alles riskiert, damit es mich in der Kompression nicht hinten rein drückt und ich damit

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