13. April 2019 Valentin

Schrottshammer beendet Comeback-Saison erneut am Podium 3. Platz beim letzten Rennen in Andorra

Der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer landete auch im letzten Rennen dieser Speedski- Saison als Dritter am Podest. Heute musste er sich nur dem Gesamtweltcupsieger Simone Origone sowie Bastien Montes geschlagen geben. Manuel Kramer scheiterte an den wechselnden Bedingungen und kam nicht über Rang sechs hinaus.

 

Auch das letzte Rennen dieser Speedski-Saison stand ganz im Zeichen des italienischen Routiniers Simone Origone. Beim abschließenden Bewerb in Grandvalira (AND) gewann Origone mit einer Geschwindigkeit von 183,40 Stundenkilometern vor dem Franzosen Bastien Montes (183,08 km/h) und dem Österreicher Klaus Schrottshammer (181,76 km/h). Mit seinem vierten Saisonsieg sicherte sich Simone Origone erneut den Gesamtweltcup. Sein härtester Konkurrent um die große Kristallkugel war in dieser Saison der Flachauer Manuel Kramer, der sich heute mit 178,25 Stundenkilometern und dem 6. Platz zufrieden geben musste.

Toller Abschluss einer perfekten Comeback-Saison

Für Klaus Schrottshammer, der auch gestern Rang drei belegte, war es der perfekte Abschluss einer schwierigen Comeback-Saison. Nach der Verletzung und Achillessehnen-Operation im Sommer kämpfte sich der 39-Jährige aus Bad Mitterndorf eindrucksvoll zurück. Neben drei Podestplätzen im Weltcup jubelte Klaus Schrottshammer auch über die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Vars. „Ich bin sehr glücklich über letzte Rennen, da ich wieder meine Leistung abrufen konnte. Nach der Verletzung bin ich im Laufe der Saison immer besser in Fahrt gekommen. Ich freue mich riesig, dass ich am Ende mit einer WM-Medaille und drei Podestplätzen im Weltcup dastehe“, strahlt Klaus Schrottshammer nach dem letzten Rennen der Saison.

Kramer kam mit Bedingungen nicht zurecht

Im Gegensatz zu Schrottshammer verlief das Finale für den Flachauer Manuel Kramer alles andere als nach Wunsch. Nachdem der 30-Jährige gestern den Sieg nur hauchdünn verpasste, kam er heute leider nicht über Platz sechs hinaus. „Heute herrschten etwas andere und wechselhafte Bedingungen. Manuel ist ein äußerst sensibler Rennfahrer, der damit leider nicht zurechtkommt“, so die erste Reaktion von Referatsleiter Christoph Prüller, der noch ergänzt: „Die genauen Ursachen müssen wir aber erst analysieren!“

Manuel Kramer durfte sich heuer über einen perfekten Saisonauftakt mit gleich zwei Siegen im finnischen Salla freuen. Der große Traum vom Gewinn der großen Kristallkugel für den Gesamtweltcup schien in greifbare Nähe zu rücken. Dass es am Ende jedoch nicht geklappt hat, führt der Flachauer darauf zurück: „Ich habe die Kugel nicht hier in Andorra verloren, sondern bereits bei den Rennen in Idre Fjäll (SWE). Hier bin ich mit den Bedingungen vor Ort nicht zurechtgekommen und habe wertvolle Punkte liegengelassen!“

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Tolle Saison für das österreichische Team

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In Summe war es aber eine äußerst erfolgreiche Saison für das ÖSV Speedski-Team. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer durften sich in sieben Rennen über insgesamt neun Podestplätze freuen. Damit ist Österreich Spitzenreiter vor den Teams aus Italien (8) und Frankreich (4). „Wir können am Ende sehr stolz auf diese Saison sein. 9 Podestplätze, Bronze bei der WM sowie das sensationelle Speedski-Debüt von Nici Schmidhofer machen uns glücklich. Wir sind voll dabei und haben heuer wieder viel dazugelernt. Bei konstanten Bedingungen ist Manuel kaum zu schlagen! Zudem haben wir die Ränge zwei und vier im Gesamtweltcup erreicht“, freut sich Referatsleiter Christoph Prüller.

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