12. April 2019 Valentin

Kramer schrammt hauchdünn am Sieg vorbei 6 Zentimeter fehlen dem Flachauer am Ende in Andorra

Nachdem Manuel Kramer die ersten beiden Läufe am heutigen Tag in Grandvalira noch dominierte, musste er sich im entscheidenden Finallauf dem Italiener Simone Origone geschlagen geben. Der Rückstand betrug dabei lediglich 0,05 Stundenkilometer. Das tolle mannschaftliche Ergebnis des ÖSV Speedski-Teams komplettierte Klaus Schrottshammer als Dritter.

Klaus Schrottshammer und Manuel Kramer ©Jan Farrell MediaIn Grandvalira (AND) gehen heute und morgen die letzten beiden Rennen dieser Weltcupsaison über die Bühne. Der erste Renntag startete aus österreichischer Sicht äußerst vielversprechend, denn Manuel Kramer dominierte die ersten beiden Läufe. Im alles entscheidenden Finallauf musste sich der Flachauer dann aber doch wieder seinem schärfsten Rivalen um die große Kristallkugel geschlagen geben. Besonders ärgerlich ist dabei jedoch der minimale Rückstand von nur 0,05 Stundenkilometern. Während der italienische Routinier Simone Origone 176,42 km/h erreichte, fehlten Manuel Kramer mit 176,37 km/h umgerechnet läppische sechs Zentimeter. Für ein mannschaftlich starkes Ergebnis für die Österreicher sorgte der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer, der mit 175,12 km/h Dritter wurde und somit das Siegerpodium komplettierte.

Traum von der Kugel womöglich geplatzt
Vor dem Finallauf war die große Kristallkugel für den Gesamtweltcup wieder zum Greifen nahe. Mit einem Sieg hätte sich der Rückstand auf 40 Zähler reduziert. Nach dem Rennen rückt dieser Traum jedoch ein wenig in die Ferne, vor dem letzten Rennen morgen beträgt der Rückstand nun bereits 80 Punkte. Bei einem Sieg von Kramer dürfte Simone Origone nicht über Platz 14 hinauskommen.
„Grundsätzlich bin ich mit meinen Fahrten hier sehr zufrieden. Bisher war ich in Andorra noch nie so richtig schnell, das hat sich heute geändert. Die Kugel ist nun in weite Ferne gerückt! Wenn es am Ende jetzt nicht klappt, habe ich sie allerdings nicht hier in Grandvalira verloren. In Schweden, wo ich mit den weichen Bedingungen und dem Setup nicht zurechtgekommen bin, habe ich wichtige Punkte liegen gelassen“, so die Analyse von Manuel Kramer.

Nochmals voller Angriff
Klaus Schrottshammer zieht ebenfalls eine sehr positive Bilanz nach dem ersten Renntag in Andorra: „Das waren richtig gute Fahrten und ich konnte mich zum Finale nochmals steigern. Erneut am Podium zu stehen, freut mich sehr. Jetzt blicke ich aber schon sehr zuversichtlich auf das letzte Rennen morgen, bei dem ich nochmals voll angreifen werde!“
Zufrieden zeigt sich auch ÖSV Speedski-Referatsleiter Christoph Prüller: „Mit gleich zwei Podestplätzen fällt das Resümee für unser Team natürlich sehr positiv aus. Wir haben unsere Hausaufgaben für das Rennen gemacht. Am Ende hat uns aber leider ein wenig das Glück gefehlt. Morgen wollen wir für einen würdigen Saisonabschluss sorgen!“

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