22. März 2019 Valentin

Schrottshammer Zweiter bei der WM-Qualifikation – Neuer Österreichischer Rekord für Nici Schmidhofer

Am ersten Tag der Weltmeisterschaft im französischen Vars konnte Nici Schmidhofer mit 199,778 Stundenkilometern den Österreichischen Geschwindigkeitsrekord bei den Damen pulverisieren. Bei den morgigen Finalläufen soll nun die „Mission 200“ abgeschlossen werden. Routinier Klaus Schrottshammer belegte heute in der Qualifikation den tollen zweiten Platz.

WM Team – Manuel Kramer, Nicole Schmidhofer und Klaus Schrottshammer ©Jan Farrell Media

Bei besten Bedingungen gingen heute die ersten beiden Trainings- bzw. Qualifikationsläufe für die Speedski-Weltmeisterschaft in Vars über die Bühne. Bereits im ersten Lauf gab es erstmals Grund zum Jubeln im Team des ÖSV. Nici Schmidhofer sorgte mit 188,679 Stundenkilometern für einen neuen Österreichischen Rekord bei den Damen, der bis dato von Cornelia Seebacher (179,600 km/h) gehalten wurde. Doch diese neue Bestmarke war nicht von langer Dauer, denn die 30-jährige Steirerin pulverisierte diese im zweiten Lauf mit einer weiteren Steigerung von über zehn Stundenkilometern. Mit 199,778 km/h schrammte Nici damit nur hauchdünn an ihrer „Mission 200“vorbei. Damit qualifizierte sich die Steirerin als Fünfte auch souverän für den morgigen Finaltag der besten Acht.

Nicole Schmidhofer (c)Jan Farrell Media

Beim Finale soll magische Marke geknackt werden

Und am Samstag soll auch die „Mission 200“ (über 200 Stundenkilometer zu fahren) vollendet werden. Nici Schmidhofer ist jedenfalls sehr zuversichtlich: „Es war heute total lässig und ich hatte bereits großen Spaß bei meinen Fahrten. Es lässt sich absolut nicht mit dem Abfahrtssport vergleichen, es ist eine andere Welt. Ich bin davon überzeugt, dass ich morgen die 200 km/h-Marke knacken werde!“ Die 30-Jährige konnte heute bereits arrivierte Speedski-Athletinnen hinter sich lassen und hat sich für morgen bereits ein weiteres Ziel gesetzt. „Es wäre echt toll, wenn ich mich morgen auch noch für das Finale der besten Fünf qualifizieren könnte und somit die Möglichkeit für einen weiteren Lauf bekomme“, gibt sich Nici Schmidhofer sehr zuversichtlich.

Routinier Schrottshammer fühlt sich richtig wohl

Bei den Herren gab einmal mehr der Italiener Simone Origone den Ton an und war mit 210,660 Stundenkilometern der Schnellste am heutigen Qualifikationstag. Auf dem zweiten Platz folgt Österreichs Routinier Klaus Schrottshammer, der sich in Vars wieder richtig wohl fühlt. Der Bad Mitterndorfer erreichte eine Geschwindigkeit von 208,454 km/h und verwies den Lokalmatadoren Simon Billy (208,092) auf Rang drei. Der Flachauer Manuel Kramer kam heute auf 207,493 km/h und belegte somit Rang vier.

Manuel Kramer ©Jan Farrell Media

Karten werden neu gemischt

Der Halbfinallauf startet morgen um 10.00 Uhr, anschließend folgt gegen 11.30 Uhr das große Finale mit dem Kampf um die begehrten Medaillen. Und hier haben sowohl Schrottshammer als auch Kramer sehr gute Chancen auf Edelmetall.

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„Die Fahrten waren heute schon sehr gut und stimmen mich sehr zuversichtlich für die Finalläufe. Morgen heißt es am ‚Tag X‘ alles auf den Punkt zu bringen und das Beste rauszuholen. Mein großes Ziel ist es natürlich eine Medaille zu erobern, aber die Konkurrenz ist heuer extrem stark. Für Spannung ist jedenfalls gesorgt“, ist der Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer überzeugt.

Mit kleinen Setup-Problemen hatte heute der Flachauer Manuel Kramer zu kämpfen. „Die Analyse der heutigen Läufe war aber sehr aufschlussreich. Auch wenn es ohne weitere Tests nicht einfach wird, ist für morgen alles offen. Grundsätzlich sollte es ganz gut passen und nach dem letzten Lauf wird dann abgerechnet“, so die Kampfansage von Manuel Kramer.

Sehr starke Teamleistung

„Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Tag, den wir haben eine echt starke Teamleistung abgeliefert. Die Läufe haben gezeigt, dass sowohl Klaus als auch Manuel um die Medaillen kämpfen werden. Das Niveau ist sehr hoch und somit ist morgen auch alles möglich“, blickt Referatsleiter Christoph Prüller sehr zuversichtlich auf den Finaltag.

Großen Respekt hat Prüller aber auch vor der Leistung von Newcomerin Nici Schmidhofer: „Hut ab was Nici innerhalb so kurzer Zeit geschafft hat. Sie setzt die Anweisungen und Tipps sofort um und macht riesengroße Fortschritte. Das Wichtigste ist, dass sie morgen nochmals Spaß hat. Wenn sie den Sprung ins Finale schafft, wäre das eine tolle Zugabe. Aber ich traue ihr das auf jeden Fall zu!“

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