22. März 2019 Valentin

Österreichs Speedski-Team ist bereit für die WM in Vars

Das österreichische Team mit Manuel Kramer, Klaus Schrottshammer und dem prominenten Alpin- Neuzugang Nici Schmidhofer ist top motiviert und freut sich auf eine tolle WM. Die Steirerin will dabei als erste Österreicherin die 200 Stundenkilometer-Marke knacken!

WM Team – Manuel Kramer, Nicole Schmidhofer und Klaus Schrottshammer ©Jan Farrell Media

Vergangene Woche sicherte sich Nici Schmidhofer beim Weltcupfinale in Andorra als erste Österreicherin seit 2007 die Kristallkugel im Abfahrtsweltcup. Diese wurde ebenso wie ihr 30. Geburtstag am Freitag in Barcelona gefeiert, ehe es am Sonntagabend bereits wieder zurück nach Andorra ging. Dort tauschte sie ihr gewohntes Alpin-Outfit gegen Latexanzug und 2,38 Meter lange Speedskier. Gemeinsam mit dem Flachauer Manuel Kramer, der derzeit auf Rang zwei des Speedski- Weltcups liegt, und ÖSV-Referatsleiter Christoph Prüller absolvierte Nici ihre ersten Trainingsfahrten.

Nicole Schmidhofer ©Jan Farrell Media

 

„Hätte es mir einfacher vorgestellt“

„Ich hätte es mir ehrlich gesagt leichter vorgestellt, denn es war sehr unruhig. Dennoch waren schon sehr lässige Fahrten dabei, die sich auch gut anfühlten“, so das erste Resümee von Nici Schmidhofer.Am ersten Trainingstag war die Steirerin bereits mit Geschwindigkeiten zwischen 150 und 160 Stundenkilometern unterwegs. Der geplante zweite Tag fiel leider dem schlechten Wetter zum Opfer. So ging es für das österreichische Speedski-Team ohne weiteres Training direkt weiter nach Frankreich, wo in Vars nun von Donnerstag bis Sonntag die Weltmeisterschaft am Programm steht.

Kramer ist heiß auf den Titel

Bereits richtig heiß auf die WM ist der Flachauer und Vize Weltmeister von 2017 Manuel Kramer, der in den letzten Tagen Seite an Seite mit Nici Schmidhofer trainierte. „Ich fühle mich richtig gut und habe bereits im Vorjahr gezeigt, dass ich hier in Vars richtig schnell sein kann. Trotz der geringen Schneemengen hier ist die Strecke in einem tollen Zustand und soll auch richtig schnelle Geschwindigkeiten zulassen! Ich freue mich schon auf eine tolle WM“, gibt sich Manuel Kramer sehr zuversichtlich.

Nach der offiziellen Eröffnung heute Abend stehen morgen die ersten Trainingsläufe am Programm. Am Samstag sollen die Finalläufe folgen und die Wetterprognosen dafür könnten kaum besser sein.„Ich werde morgen bei den Trainingsläufen nochmals mein Setup abstimmen um für die Finalläufe bestens vorbereitet zu sein. Unser Team im Hintergrund leistet hervorragende Arbeit“, so Kramer.

Manuel Kramer ©Jan Farrell Media

 

Auch Klaus Schrottshammer sieht Chancen. Der 3. platzierte bei der WM vor zwei Jahren und Österreichischer Rekordhalter stand heuer im Weltcup schon am Podium.

Klaus Schrottshammer ©Jan Farrell Media

 

Der Profi lernt schnell

Die gute Stimmung innerhalb des Teams bestätigt auch Referatsleiter Christoph Prüller: „Das gesamte Team ist super motiviert und harmoniert sehr gut. Nici hat sich toll eingefügt und die Zusammenarbeit mit Manuel klappt echt perfekt. Man merkt, dass sie ein Profi ist und unsere Tipps in Sachen Speedski sofort umsetzen kann!“ Dennoch ist es natürlich kein Selbstläufer für die Steirerin, denn die Umstellungen stellen sie vor einige Herausforderungen.

„Das größte Problem sind definitiv die fehlenden Fahrten – Nici hat nicht die Chance die gleiche Position mehrmals zu testen. Aufgrund des neuen Anzuges und Helmes kann sie die Fahrten und Geschwindigkeiten auch selbst noch schwer abschätzen. Aufgrund ihrer Professionalität und Routine sind wir aber dennoch sehr zuversichtlich, die magische Marke von 200 km/h zu knacken“, blickt Christoph Prüller sehr zuversichtlich auf das Wochenende.

Es ist alles angerichtet

Bei der heute beginnenden Speedski-Weltmeisterschaft in Vars werden 75 Damen und Herren aus 18 verschiedenen Nationen am Start stehen. Für Freitag stehen zwei Trainingsläufe am Programm, ehe bereits am Samstag mit den Finalläufen der Kampf ums Edelmetall beginnt. „Die Organisatoren kämpfen derzeit mit wenig Schnee, aber aufgrund der Beschaffenheit des Schnees und der Steilheit dürfte es heuer so richtig schnell werden. Man rechnet bei den Finalläufen mit Geschwindigkeiten von rund 230 Stundenkilometern – wenn alles passt“, so Christoph Prüller.

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