6. März 2018 Valentin

Kramer triumphiert vor Origone-Brüdern

Der Flachauer Manuel Kramer entschied das erste von drei Rennen in Sun Peaks für sich und ist bereits heiß auf die beiden weiteren Bewerbe hier in Kanada. Im Gesamtweltcup konnte er sich mit diesem Sieg wieder an die Spitze setzen.

Die äußerst erfolgreiche Serie des österreichischen Speedski-Teams hält auch im kanadischen Sun Peaks an. Nach jeweils zwei Podestplätzen in Vars (FRA) und Salla (FIN) schaffte Manuel Kramer auch beim ersten Rennen in Sun Peaks den Sprung auf das Podium. Im entscheidenden Finallauf steigerte sich der Flachauer auf 167,85 Stundenkilometer und raste somit zum Sieg. Er verwies die beiden Italiener Ivan und Simone Origone (167,26 sowie 167,19 km/h) auf die Plätze.

Mit diesem Sieg ist auch der Kampf um die große Kristallkugel des Gesamtweltcups wieder völlig offen. Manuel Kramer und Simone Origone liegen nach fünf Rennen nun mit jeweils 420 Punkten ex equo in Führung, Vorjahressieger Bastien Montes (FRA) hat als Dritter bereits einen Respektabstand (268).
Der zweite Österreicher in Sun Peaks, der Randegger Daniel Raab, konnte leider nicht ganz an seine tollen Trainingsleistungen anknüpfen, wo er mit einem ausgezeichneten vierten Rang aufhorchen ließ. Am Ende musste sich der 21-Jährige mit Rang zehn begnügen (163,35 km/h).
Kramer ist heiß auf die weiteren Rennen
„Erstes Rennen hier in Kanada und erster Sieg, ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich konnte mich im Finale wieder gut steigern und somit diesen Erfolg einfahren. Jeder in unserem Team macht einen tollen Job und dann ist es auch möglich, dass solche Ergebnisse dabei rauskommen. Durch meinen Sieg ist jetzt auch der Kampf um den Gesamtweltcup wieder völlig offen und ich freue mich schon sehr auf die beiden weiteren Rennen hier in Kanada“, so das Resümee des 29-jährigen Manuel Kramer.
Auch Teamkapitän Christoph Prüller ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Saison: „Wir konnten in den bisherigen fünf Rennen gleich sechs Podestplätze feiern, davon zwei Siege von Manuel. Auch die Entwicklung von Daniel ist sehr positiv, wie er auch hier bei den Trainingsläufen wieder unter Beweis stellen konnte. Beim entscheidenden Finallauf hat er es dann leider nicht ganz abrufen können, aber er ist mit seinen 21 Jahren der mit Abstand Jüngste hier im Feld und braucht noch etwas Zeit.“

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