4. Februar 2018 Valentin

Mit einem Doppelsieg in die neue Saison gestartet

 

Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer sorgten bei der ersten Weltcupstation diesen Jahres im französischen Vars für einen Auftakt nach Maß. Nach Rang zwei für Kramer im ersten Weltcuprennen am Samstag sorgte das ÖSV-Duo am zweiten Tag für einen österreichischen Doppelsieg.

Manuel Kramer Photo© Rémi Morel

 

Das erste Februar-Wochenende stand für die Speedskifahrer ganz im Zeichen des diesjährigen Weltcupauftaktes im französischen Vars. Beim ersten der beiden Rennen am Samstag sicherte sich Italiens Routinier Simone Origone mit 208,3 km/h den Sieg vor dem Flachauer Manuel Kramer (207,1) und dem Gesamtweltcup-Sieger der vergangenen Saison Bastien Montes (207,0) aus Frankreich. „Es war eine wirklich solide Fahrt und ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Platz hinter Simone. Aber damit will ich mich nicht zufrieden geben und werde morgen nochmals voll angreifen“, so das Resümee und zeitgleich auch Kampfansage von Manuel Kramer nach dem ersten Rennen.

Für den Bad Mitterndorfer Klaus Schrottshammer verlief das erste Rennen des Jahres mit Rang sieben (201,6) nicht wirklich nach Wunsch. Der dritte Österreicher im Bunde, der junge Daniel Raab aus Randegg, war mit einer Fahrt von exakt 200 Stundenkilometern und Rang zehn hingegen sehr zufrieden.

Manuel Kramer AUT, Simone Origone ITA, Bastien Montes FRA

 

Kramers Kampfansage fruchtet – auch Schrottshammer schlägt zurück

Wie am Vortag angekündigt sagte Manuel Kramer seinen Konkurrenten den Kampf an. Mit Erfolg, denn der Flachauer jubelte mit einer Geschwindigkeit von 215,6 Stundenkilometern über den Sieg. Knapp dahinter landete sein Teamkollege Klaus Schrottshammer mit 215,1 km/h, der nach dem etwas enttäuschenden siebenten Rang am ersten Tag wieder zurück auf das Podium ist. Vortagessieger Simone Origone musste sich dieses Mal hinter dem ÖSV-Duo mit Rang drei begnügen.

Klaus Schrottshammer, Manuel Kramer und Simone Origone (ITA)

Stimmen zum Rennen

„Es war relativ schwierig wieder rein zu finden, aber ich konnte mich von Lauf zu Lauf steigern. Natürlich will man Rennen gewinnen, aber ehrlich gesagt hab ich nicht wirklich mit diesem Ergebnis gerechnet, da Simone auf dieser Strecke immer extrem schnell ist. Ganz besonders freue ich mich, dass ich heute gemeinsam mit Klaus am Podium stehen durfte“, so ein glücklicher Manuel Kramer.

Manuel Kramer

 

„Ich hatte anfangs sehr zu kämpfen und bin mit dem Neuschnee nicht wirklich zu Recht gekommen. Für heute habe ich aber das richtige Setup gefunden und auch die Piste war wieder viel kompakter. Mit einer sehr guten Finalfahrt schaffte ich somit den Sprung auf das Podium und so ein Doppelsieg motiviert sehr für weitere Aufgaben“, so Klaus Schrottshammer.

„Die Trainingswoche in Vars hat mir echt sehr gut getan und ich konnte wieder wertvolle Erfahrungen sammeln. Mit dem zehnten Platz am ersten Tag bin ich super happy. Auch das zweite Rennen war mit Geschwindigkeiten von 203 und 202 km/h sehr gut, leider habe ich im

entscheidenden letzten Lauf aber noch einen Fehler gemacht. Es war aber ein sehr guter Einstieg in die Saison und freue mich schon auf die nächste Station in Finnland,“ so der Randegger Daniel Raab.

DROP US A LINE!

Get in touch with us!