31. März 2017 Valentin

Manuel Kramer egalisierte persönlichen Rekord von 246,914 km/h

Bei den Speed Masters im französischen Vars kämpften die Speedskifahrer auch heuer um einen neuen Weltrekord. Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer belegten die Ränge 5 und 6.

Beim diesjährigen Speed Masters auf der schnellsten Speedski-Strecke der Welt in Vars (Frankreich) versuchten die besten Athleten wieder den im Vorjahr von Ivan Origone aufgestellten Weltrekord von 254,958 Stundenkilometern zu knacken. Nach den ersten Trainingsfahrten sah es noch aus, als würden die Bedingungen eine neue Bestmarke zulassen. Dies änderte sich aber leider bis zum heutigen Tag. „Vor zwei Tagen war die Strecke noch extrem schnell und wir waren guter Hoffnung. Aufgrund der geänderten Bedingungen war heute aber keine Chance auf einen neuen Weltrekord“, so Teamkapitän Christoph Prüller.


Kramer stellte eigenen Rekord ein
Der Flachauer Manuel Kramer erreichte eine Top-Geschwindigkeit von 246,914 km/h, was exakt den gleichen Speed (auf die Tausendstel genau) wie vergangenes Jahr bedeutete. Damit egalisierte er seinen persönlichen Rekord. „Es war ein sehr solider Lauf, doch mir fehlt einfach noch etwas Routine, da es erst mein insgesamt vierter Lauf über 240 km/h war. Außerdem spielte auch im Kopf eine gewisse Unsicherheit nach dem gestrigen Sturz von Simon Billy mit 220 km/h mit. Ich bin froh gesund zu sein und werde nächstes Jahr wieder voll angreifen“, so das Resümee des 28-jährigen Manuel Kramer. In der Gesamtwertung der Speed Masters, welche der Lokalmatador Bastien Montes mit 251,39 km/h aus Frankreich vor Christian Jansson (SWE – 248,10 km/h) für sich entschied, belegte er den fünften Platz.
„Jetzt heißt es nach dem umfangreichen Programm ein paar Tage abzuschalten, ehe es nächste Woche mit dem Weltcupfinale in Andorra weitergeht. Hier werde ich wieder voll angreifen und um die große Kristallkugel kämpfen“, blickt Kramer zuversichtlich auf das Saisonfinale.

Schrecksekunde bei Schrottshammer
Unmittelbar hinter Kramer belegte sein routinierter Teamkollege Klaus Schrottshammer den sechsten Rang. Der Bad Mitterndorfer erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 243,24 km/h. Im letzten Lauf hatte er aber noch eine ordentliche Portion Glück. „Ich habe in der Kompression einen kleinen Fehler gemacht und musste aufmachen. Eine heikle Situation bei einer Geschwindigkeit von rund 243 Stundenkilometern. Ich bin froh dass ich es ohne Sturz überstanden habe und gesund bin“, so Klaus Schrottshammer.

 

Weltcupfinale in Andorra

Nach ein paar Tagen Pause geht es für das ÖSV Speedski-Team weiter nach Andorra, wo heuer das Saisonfinale (6. bis 9. April 2017) ausgetragen wird. Hier werden noch drei Weltcuprennen
ausgetragen und mit Manuel Kramer kämpft ein Österreicher hier um die Kristallkugel des Weltcup-Gesamtsiegers.

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