25. März 2017 Valentin

ÖSV Speedski-Team schreibt WM-Geschichte Kramer und Schrottshammer holen gleich 2 Medaillen

Manuel Kramer und Klaus Schrottshammer, Silber und Bronze
Foto Nisse Schmidt

Die Weltmeisterschaft im schwedischen Idre ist ein historisches Ereignis – erstmals eroberten mit Manuel Kramer (Silber) und Klaus Schrottshammer (Bronze) gleich zwei Österreicher eine WM- Medaille und alle vier Athleten schafften es unter die Top-15.

Spannender und dramatischer hätte die Entscheidung bei der Weltmeisterschaft der Speedskifahrer in Idre (Schweden) kaum sein können. Die Streckenbedingungen veränderten sich gegenüber den Tagen zuvor komplett, wodurch sich alle Athleten umstellen mussten. „Um den Bedingungen gerecht zu werden mussten wir das Setup ändern und auch die Fahrweise mussten die Athleten entsprechend anpassen“, so Teamkapitän Christoph Prüller über die Voraussetzungen für das WM- Rennen.

Österreicher legten vor

Im alles entscheidenden Finallauf konnten die Österreicher vorlegen, denn der Flachauer Manuel Kramer ging als Fünftletzter in die Entscheidung. Mit einem tollen Lauf knallte er eine tolle neue Bestzeit mit 176,66 Stundenkilometer hin. Gleich im Anschluss ging Teamkollege Klaus Schrottshammer (Bad Mitterndorf) ins Rennen und reihte sich mit nur 0,63 km/h Rückstand auf Rang zwei ein. Die Bestzeit von Kramer hielt bis zur Fahrt des Franzosen Bastien Montes, der sich am Ende mit 176,93 km/h und somit nur einen hauchdünnen Vorsprung von 0,27 km/h den Weltmeistertitel sicherte.
Somit durften sich Manuel Kramer als Zweiter und Klaus Schrottshammer als Dritter mit Silber und Bronze über gleich zwei Mal Edelmetall freuen. Die beiden Italiener Simone und Ivan Origone gingen als Vierter und Siebenter heuer leer aus.


Manuel Kramer AUT second
Foto Nisse Schmidt

 

Nachwuchs sorgte für tolles WM-Debüt

Aber nicht nur die beiden österreichischen Topathleten lieferten eine tolle Leistung ab, auch die beiden Nachwuchshoffnungen des ÖSV Speedski-Teams Simon Leitner (Linz Land) und Daniel Raab (Randegg) legten mehr als nur eine Talentprobe bei ihrer ersten WM in der Königsklasse „Speed 1“ ab. Der erst 19-jährige Simon Leitner schaffte ein perfektes Debüt und erreichte mit dem ausgezeichneten 9. Rang eine Top-Ten-Platzierung. Auch der 20-jährige Daniel Raab hatte mit Platz 15 in einem stark besetzten Feld von über 30 Fahrern im Finale allen Grund zum Jubeln.

Simon Leitner
Foto Nisse Schmidt

 


Daniel Raab
Foto Nisse Schmidt

Historischer Tag mit toller Teamleistung

„Für das ÖSV Speedski-Team ist es heute ein historischer Tag mit einer gewaltigen Teamleistung. Der Spirit in der gesamten Mannschaft ist einfach ein Traum und wenn wir uns am Ende des Tages dann über gleich zwei Medaillen sowie Top-Platzierungen unser jungen Fahrer freuen können, umso schöner“, so ein überwältigter Teamkapitän Christoph Prüller.

„Ich freue mich sehr, dass ich jetzt Vize-Weltmeister bin. Natürlich wollte ich Gold, aber es war ein extrem spannendes Rennen, sodass ich definitiv Silber gewonnen und nicht Gold verloren habe. Ich vergönne es Bastien Montes wirklich von Herzen, da er ebenso wie ich verletzt war. Es ist eine wirklich coole Sache, da ich alles umgesetzt habe, was zu machen war. Außerdem freut es mich ganz besonders für das gesamte Team sowie Klaus“, so der glückliche Vize-Weltmeister Manuel Kramer.
Auch der Bronzemedaillen-Gewinner Klaus Schrottshammer ist überwältigt: „Ich bin extrem zufrieden, das Rennen war so eng und auf einem echt sehr hohen Niveau. Die Bronzemedaille glänzt für mich wie Gold, da ich in den letzten Wochen mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte und nicht meine Bestleistungen abrufen konnte. Der Teamspirit ist einfach ein Wahnsinn und somit blicken wir sehr zuversichtlich in die Zukunft.“

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